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Warum weder Plastik noch „Bioplastik“ in die Biotonne gehört.


Falsch parkende Fahrzeuge behindern Rettungskräfte, ÖPNV und die Arbeit der Müllabfuhr

Tag für Tag sorgen die Entsorgungsteams der Stadtentsorgung Rostock GmbH und der SR Service GmbH dafür, dass Abfallbehälter zuverlässig geleert sowie Sperrmüll und Elektroschrott termingerecht abgeholt werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass falsch parkende oder ordnungswidrig haltende Fahrzeuge die Arbeit erheblich erschweren: Abfallbehälterstellplätze werden zugeparkt, Engstellen blockiert oder Wendeanlagen zugestellt. Für unsere Entsorgungsfahrzeuge ist ein Durchkommen dann nur mühsam oder gar nicht möglich. In solchen Fällen kann keine Entsorgung durchgeführt werden.


Mit Inkrafttreten der neuen EU-Abfallrahmenrichtlinie am 01. Januar 2025 besteht in Deutschland eine gesetzliche Pflicht zur getrennten Sammlung von Textilien. Diese Maßnahme wurde durch die EU-Abfallrahmenrichtlinie und das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) eingeführt. Ziel dieser Regelung ist es, den Anteil von Textilien im Restmüll zu reduzieren und eine Wiederverwendung oder ein Recycling voranzubringen.


Im Rostocker Stadthafen wurden Ende Juli 2026 fünf spezielle Zigarettenabfallbehälter – sogenannte „Warnow-Ascher“ – zwischen dem Fähranleger Am Kabutzenhof und der Haedgehalbinsel installiert. Durch ansprechende Gestaltung laden sie spielerisch dazu ein, dort ausschließlich Zigarettenstummel zu entsorgen. Ziel ist, der Umweltbelastung durch Zigarettenkippen entgegenzuwirken und gleichzeitig wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Warnow-Ascher zu gewinnen. Die Maßnahme ist Teil des internationalen Forschungsprojekts Circular Ocean-bound Plastic, das vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und der Universität Rostock durchgeführt wird.


Am Samstag, 10. Oktober 2026, von 9:00 bis 13:00 Uhr öffnet der „HanseSchatz“ seine Tor auf dem Recyclinghof Lütten Klein, Koppelweg 1, 18107 Rostock für den nächsten Flohmarkt.
Besucherinnen und Besucher können in der Verkaufshalle nach besonderen Fundstücken und Raritäten aus zweiter Hand stöbern. Das Angebot reicht von Möbeln, Haushalts- und Dekorationsartikeln über Sport- und Freizeitartikel bis hin zu Werkzeugen, Kinderartikeln und weiteren gut erhaltenen Gebrauchtwaren.


Im Mai 2025 wurde die Bioabfallverordnung (BioAbfV) um einen neuen Paragraphen ergänzt. Die Änderung dient vor allem der Reduzierung des Eintrags von Kunststoffen in die Umwelt. 


Die Stadtentsorgung Rostock GmbH (SR) plant die Erweiterung ihrer Kompostierungsanlage „Up de Schnur 3“ im Stadtteil Hinrichsdorf und hat dafür ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) eingeleitet. Ziel ist es, die derzeit genehmigte Jahresdurchsatzmenge von 3.000 Tonnen auf rund 7.000 Tonnen zu erhöhen.


Die SR Service GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtentsorgung Rostock, verlängert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Rostock Griffins um ein weiteres Jahr.


Im Zuge der Novellierung der Bioabfallverordnung startet die Stadtentsorgung Rostock ab Kalenderwoche 31 einen mehrwöchigen Testlauf zur Verbesserung der Qualität des gesammelten Bioabfalls. Als Pilotgebiet wurde der Stadtteil Kröpeliner Tor Vorstadt (KTV) ausgewählt.


Neue Abfuhrtermine im gesamten Stadtgebiet ab 05.01.2026

Zum Jahresbeginn 2026 ändern sich für viele Haushalte und Gewerbebetriebe die gewohnten Abholtage der Restmülltonnen. Ab dem 5. Januar treten die aktualisierten Tourenpläne der Stadtentsorgung Rostock für das gesamte Stadtgebiet in Kraft. „Die Anpassung der Routen ist vor allem aufgrund betriebsorganisatorischer sowie wirtschaftlicher Gründe notwendig“, erläutert Henning Möbius, Geschäftsführer der Stadtentsorgung Rostock. Zudem machen die Entwicklung neuer Wohngebiete und die wachsende Zahl zu betreuender Standorte eine Neustrukturierung der Entsorgung erforderlich.